40 Tage ohne Zucker


Es war ungefähr Mitte der Woche, als ich diesen Beitrag zur 40-Tage-ohne-Zucker-Challenge las. Und ich habe mich ziemlich schnell dazu entschlossen, noch in diese Challenge einzusteigen. Am 06.03. soll es für mich und Herrn Apocalyptusbaum losgehen.

Im Groben und Ganzen geht es darum, 40 Tage lang auf industriell hergestellten Zucker zu verzichten. Die Challenge findet während der Fastenzeit statt. Ein guter Zeitpunkt, nicht wahr? 🙂

Ich bin ja niemand, der ein großes Geheimnis daraus macht, dass er gerne ein paar Kilos verlieren würde (in meinem Fall sind 10 kg ein ungefährer Richtwert). Ich weiß ja aber auch, dass ich die Zahl auf der Waage nicht als einzigen Indikator nehmen kann. Wenn man Muskelmasse aufbaut, ist es völlig normal, dass sich die Zahl nicht verringert – was ja aber nichts schlimmes ist, weil die Fettmasse trotzdem schwindet 😉 Ich denke mir also immer: Ich möchte gerne so viel abnehmen, dass ich in meine Klamotten der Größe 36 wieder hinein passe ohne dabei wie eine Presswurst auszusehen.

Ich stolperte also über den oben erwähnten Artikel und ging die Punkte durch. Bei vielen dachte ich mir: Oh ja, das wäre schön mitzuerleben. Dann kam der Punkt Darmgesundheit, der mich letztendlich überzeugte mitzumachen. Ich erzähle euch jetzt keine Details, außer, dass 2008 eine Laktoseintoleranz bei mir festgestellt wurde und ich seit 2014 das Gefühl habe auf noch etwas anderes zu reagieren, was bisher kein Arzt genauer feststellen konnte. Zuletzt hieß es: „Dann haben Sie wohl einen leichten Reizdarm“. Danke. Weil es so wahnsinnig anstrengend ist, einen Arzt zu finden, der mal richtig am Ball bleibt und nicht mit vorzeitigen Reizdarmdiagnosen die Behandlung beendet, verzichte ich mittlerweile schon auf sehr viele Köstlichkeiten. Ich habe mein Frühstück und Mittagessen komplett umgestellt und esse seit inzwischen sechs Monaten fast nur noch das Gleiche (außer Abends). Und es ist tatsächlich eine deutliche Besserung eingetreten, die es mir jetzt ermöglicht, viel leichter festzustellen, was ich besser nicht mehr essen sollte. Das notiere ich mir alles fein und finde in diesem Jahr hoffentlich einen besseren Arzt.

Der Punkt Darmgesundheit ließ mich darüber stolpern, ob nicht vielleicht einfach nur Zucker mein Problem sein könnte. Ich bin zwar der Meinung, relativ wenig Zucker zu konsumieren, da ich recht sparsam damit umgehe und beispielsweise nicht mal meinen Tee damit süße, sondern ihn komplett ungesüßt trinke. Aber ich habe wahrscheinlich überhaupt keine Vorstellung davon, wie viel versteckter Zucker sich in meinen Organismus schleicht… Auf jeden Fall habe ich die Hoffnung, mit Hilfe dieser Challenge ein großes Stück auf meiner Suche voran kommen zu können. Und das ist es mir wert!

Wir haben zwar den Einstieg am 01.03. verpasst, aber was soll’s 😉
Ich werde sicher berichten, wie es uns in der Zeit ergeht und was für Erkenntnisse ich sammle. Seid gespannt! 🙂

Könntet ihr euch vorstellen, so lange gezielt auf Zucker zu verzichten? Warum ja oder warum nicht? 🙂

Frau_Shmooples

3 Comments

  1. Ich hoffe, ihr könnt das die 40 Tage durchziehen 🙂 Bin gespannt, was du dann zu berichten hast! Ich trinke meinen Tee, so wie du, übrigens auch komplett ohne Zucker und mich schüttelt es richtig, wenn ich zB sehe wie viel Zucker meine Mutter in ihren Tee macht.

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