40 Tage ohne Zucker – Der Anfang

40 Tage ohne Zucker? Das geht doch gar nicht! Das schaffst Du niemals! Es ist doch absolut überall Zucker drin!
– Das sind die Reaktionen, mit denen man sich herumschlagen muss.

Es hat ja niemand behauptet, dass es einfach wäre.
Einfach ist es, sich all das zu kaufen und zu essen, worauf man gerade Lust hat. Ohne die Inhaltsstoffe zu hinterfragen. Natürlich geht es schneller, eine Pizzateigmischung zu benutzen, anstatt selbst einen Teig zu machen. Natürlich geht es noch viel schneller, einfach eine Pizza aus dem Tiefkühlregal in den Ofen zu schieben.

Ich habe nicht erwartet, dass diese Challenge wirklich schwierig für mich werden würde. Immerhin habe ich schon vor gefühlten Ewigkeiten Weißweizenbrot den Rücken gekehrt. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal meinen Tee gesüßt habe. Inzwischen esse ich ohnehin kaum noch Brot, schon gar nicht mehr morgens. Demnach sind auch süße Aufstriche aus meinem Kühlschrank verschwunden. Nur Rapshonig ist geblieben. Weil ich die meiste Zeit meines Lebens mit Bauchschmerzen verbringe, habe ich schon so einiges verbannt und mir abgewöhnt. Aufgrund meiner Laktoseintoleranz esse ich Schokolade allenfalls noch zu Hause und wenn es im Büro mal Kuchen gibt, rühre ich den auch nicht an (es sei denn, ich hab ihn selbst gebacken). Leckereien wie Crepes oder Eis kann ich mir unterwegs nicht erlauben, denn ich habe auch so gut wie nie meine Laktasetabletten dabei, aber die helfen mir eh nicht, wenn ich spontan ein Eis essen wollen würde.

Aber diese Weingummis… Die haben 2016 regelrecht meinen Arbeitsalltag beherrscht. Es verging nicht ein Tag, an dem ich nicht 1 – 2 Tüten à 85 g verdrückt hätte. Das hat sich im letzten Quartal des Jahres glücklicherweise schon wieder reduziert, als mich mein Arbeitgeber in einen neuen Einsatz schickte.

Ja, offenbar neige ich zu emotional angeregtem Süßigkeitenkonsum. Inzwischen kann so ein Tütchen 2 – 3 Tage überstehen. Seit dem 06.03.17 jedoch habe ich keine neuen Süßigkeiten mehr gekauft. Ich hatte noch eine Handvoll Weingummi in meiner Schublade, die ich noch verdrückt hab… Weil ich mit unerwarteten Komplikationen zu kämpfen hatte, was keiner gerne an einem Montag tut. Meine Marzipankäfer habe ich verschenkt. Am Montag! Haha!

Am Montag erhielt ich auch auch meine Buchbestellung Zuckerfrei: Die 40 Tage-Challenge*. Durchstöberte es in meiner Mittagspause und beschäftigte mich fortan mehrere Tage damit, wie ich nur mein Frühstück umstellen soll. Ich aß also erst mal weiter so wie gehabt und ließ lediglich die Süßigkeiten weg. Und verbrachte die Woche damit, nachzudenken und vorzubereiten. Es wird schwer… Die ersten 30 Tage auch komplett auf Vollkorngetreide verzichten zu müssen… Meine geliebten Getreideflocken im Frühstück (eine zuckerfreie Eigenkreation, die ich euch gerne mal zeige, auch wenn sie nicht sehr ansehnlich ist). In weiteren ersten Rezeptversuchen stellte sich heraus, dass mir Tiefkühlbeeren Sodbrennen bescheren, so dass ich mich schon bald spanische Erdbeeren kaufen sehe… Ich bevorzuge diese Früchtchen ja eher aus der deutschen Saison.

Ja, es wird schwer. Aber ich ziehe das durch! Allein der Verzicht auf Süßigkeiten hat einiges verbessert in dieser ersten Woche. Wenn ich da nicht am Ball bleibe, werde ich es bereuen.

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Frau_Shmooples

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